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Digitale Geopolitik

YouTube will nicht überspringbare 30-Sekunden-Werbung streichen – zu recht

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YouTube will nicht überspringbare 30-Sekunden-Werbung streichen – zu recht

Anscheinend sind Werbeeinblendungen auf YouTube, die länger als 30 Sekunden dauern, nun auch offiziell als nervig abgestempelt. Google kündigt für nächstes Jahr an kürzere Werbeformate dominanter aufzustellen.

„Als Teil dessen, haben wir entschieden das nicht zu unterbrechende 30-Sekunden-Werbeformat ab 2018 nicht mehr zu unterstützen. Stattdessen fokussieren wir uns auf Formate die beidseitig funktionieren, auf Seiten des Users und der Werbenden.“, sagte ein Google-Sprecher.

Im April letzten Jahres stellte Google erstmals das nicht zu untersprechende 6-Sekunden-Format vor. Dieses wird wohl mehr Raum bekommen.

30-Sekünder kein natürliches Web-Format für das Web

Ein 30-Sekünder ist ein klassisches TV-Format. Da die Sehgewohnheiten im Internet anders sind als im TV, war es nur eine Frage der Zeit, bis man anfängt es zu eliminieren. Leider muss dieser Schritt erst wieder von den Großen aus Silicon Valley kommen. Google, Apple & Co scheinen die einzigen zu sein die relevante und mutige A/B-Tests machen. Man kann nur hoffen, dass Publisher schnell folgen werden, sonst verlieren sie einen noch größeren Marktanteil am Werbebudget.

Ein weiterer Grund für den Schritt von YouTube könnte auch Facebook sein. Zuckerberg hat Video auf seiner Social-Plattform groß gemacht und sorgt für ordentliche Reichweite. Beste Voraussetzungen für Werbetreibende. Am Ende obsiegt das Werbeformat, das am besten von den Nutzern angenommen wird. Da muss man die Cashcows öfter mal opfern.

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